Energetische Stadtsanierung Gelsenkirchen-Hassel

Ein interkommunales Quartierskonzept für die Hasseler Gartenstadt

Das integrierte Quartierskonzept für den Gelsenkirchener Stadtteil Hassel war eines der ersten Modellquartiere des KfW-Programms 432 in Nordrhein-Westfalen und modellhaft auch durch die interkommunale Vernetzung mit den angrenzenden Hertener Quartieren Westerholt und Bertlich. Ein Schwerpunkt des Projekts lag auf der Hasseler Gartenstadt mit ihrem durch eine Denkmalbereichssatzung geschützten Zechenhausbestand. Gemeinsam mit den kommunalen Fachleuten, den beteiligten Energieversorgern und Wohnungsbauunternehmen und nicht zuletzt Vertretern der Siedlervereine im Stadtteil wurden umsetzungsorientierte Projektempfehlungen mit gemeinschaftlichem Charakter entwickelt. Die Bandbreite reichte von Beratungsinitiativen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale über nachbarschaftliche Nahwärmekonzepte bis hin zum Architektektenwettbewerb „Zukunft des Zechenhauses“.

Die Strategie baut auf den konzeptionellen Vorleistungen der Stadterneuerung Hassels aufbaut, durch gezieltes Handeln Impulse setzt und ein deutlich verbessertes Investitionsklima im Stadtteil schafft. Viele der Projektempfehlungen sind seitdem vom interkommunalen Klimabündnis Gelsenkirchen-Herten e.V. in die Tat umgesetzt worden.