KfW-Preis für die Sennestadt

Das Bielefelder Stadtlabor Sennestadt erhält den KfW Award Leben 2022. Der Auftraggeber bedankt sich bei den begleitenden Büros.

KfW-Preis für die Sennestadt - Bild 1
Thorsten Försterling (Sanierungsmanager), Bernhard Neugebauer (Sennestadt GmbH)
Foto: Sennestadt GmbH

Auf dem deutschen Kommunalkongress in Berlin wurde erstmals der KfW Award Leben vergeben an Impulsgeber für die Stadt der Zukunft. Dabei ging es um Digitale Bildung, Soziales und bezahlbares Wohnen sowie um Energetische Stadtsanierung. Die Sennestadt GmbH hatte den Vorschlag eingereicht „Stadtlabor Sennestadt – mittels energetischer Stadtsanierung zum Klimaquartier“ und wurde mit dem Award prämiert.

Bernhard Neugebauer, Geschäftsführer der Sennestadt GmbH, nahm den Preis mit Thorsten Försterling, Alberts Architekten entgegen. Britta Haßelmann referierte auf dem Kongress und gratulierte gerne den Besuchern aus der Teutostadt.

Neugebauer betonte ausdrücklich, dass dieser Erfolg Ergebnis einer langjährigen interdisziplinären Zusammenarbeit in einem Projektteam sei. Mit dem Bauamt, dem Umweltamt und den Stadtwerken Bielefeld von der Sennestadt GmbH koordiniert wurden Silodenken und Ressortegoismus thematisiert und überwunden – anders wäre es nicht möglich gewesen, neues Bauen in einer Klimaschutzsiedlung zu realisieren, die energetische Sanierung im Altbestand anzuschieben, neue Energie- und Wärmekonzepte umzusetzen und Mobilität neu zu denken. Dabei ist die Vernetzung mit den Akteuren vor Ort die Erfolgsvoraussetzung schlechthin! Zur Wahrheit gehört auch, dass ein Stadtlabor ständig professionelle Beratung und Unterstützung aus Wirtschaft und Wissenschaft braucht. Die entscheidenden Impulse gaben das Konzept zur energetischen Stadtsanierung „Vitamine für das Wirtschaftswunder“ und die Entwicklung des Bebauungsplans für die Klimaschutzsiedlung Sennestadt vom Büro Jung Stadtkonzepte, Köln. Die Arbeitsgemeinschaft Sanierungsmanagement hat mit Kommunikation und Qualität bundesweit Beachtung gefunden – dafür geht ein großer Dank an den Sanierungsmanager Thorsten Försterling von Alberts Architekten, Bielefeld, – der Neugebauer nach Berlin zur Preisübergabe begleitete – und an Heike Böhmer, geschäftsführende Direktorin des Instituts für Bauforschung, Hannover.