Planung haben wir alle gelernt. Die langjährige Erfahrung in Planungsprozessen ist unsere wertvolle Basis, ohne die eine strategische Beratung von Projekten auch nicht denkbar wäre. In unseren Projekten ging es uns immer um Schnittstellen und den Blick über den Tellerrand. Uns ist wichtig, von der städtebaulichen Planung bis hin zum Gebäudeentwurf und Freiraumplanung ein Projekt insgesamt zu denken.

Klimaschutzsiedlung Sennestadt PDF Drucken E-Mail

Über ein wettbewerbliches Auswahlverfahren beauftragte die Sennestadt GmbH im Oktober 2011 einen Bebauungsplan für das Gelände des ehemaligen Eisenwerks Schilling in Bielefeld Sennestadt. Die Aufgabe war Bernhard Reichows ehemalige Modellstadt auf rund elf Hektar mit einer Mischung von Wohnen und Arbeiten städtebaulich fortzuentwickeln. Die besonderen Umstände des Stadtumbaugebiets, die historische Insellage der Industriebrache und ganz besonders die Erwartungen aus dem Leitmotiv „Reichow für das 21. Jahrhundert“ prägten die Arbeit. Ein Bebaungsplan allein reicht dazu nicht. Interdisziplinäre Basisarbeit zur Projektentwicklung von der Marktanalyse und Vertriebsstrategie bis zum Energiekonzept sowie eine konsequente Beteiligung der Bezirkspolitik haben dazu geführt, eine erfolgreiche neue Planungskultur in der Sennestadt anzustoßen. www.sennestadt-gmbh.de und www.100-klimaschutzsiedlungen.de

 
Solarsiedlung Kupferheide PDF Drucken E-Mail

Für die Stadt Bielefeld ging es 1998/99 darum für eine Fläche an der revitalisierten Bahnstrecke „Haller Willem“ eine ökologisch zukunftsweisende Wohnsiedlung zu entwickeln. Zu den Aufgaben gehörten die ressortübergreifende, moderierte Konzeptentwicklung, der städtebauliche Entwurf und die Beratung zu einer Investorenausschreibung für Erschließungsträgerschaft und Contracting. Im Rahmen des Landesprogramms 50-Solarsiedlungen NRW war die Siedlung Kupferheide die erste Siedlung, die aufgrund politischer Vorgaben ein Modell ohne Bauträgerbindung benötigte. Die besonderen Planungs- und Projektmanagementleistungen wurden von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert.

 
Wirtschaftshof Oppenwehe PDF Drucken E-Mail

Ein örtliches Unternehmen der Windenergiebranche und eine Gruppe Handwerker aus der Region sahen ihre Zukunft nicht in einem kommunalen Gewerbegebiet. Es gab Flächen, jedoch keine Qualität für kleine oder kundenorientierte Betriebe. Die Aufgabe für Jung Stadtkonzepte bestand in einer Standortanalyse und einer strategischen Beratung der Unternehmen. Im zweiten Schritt ist es gelungen unter Beteiligung der zuständigen Landesplanung die planungsrechtlichen Voraussetzungen für das Konzept eines nutzungsgemischten Handwerkerhofs in unmittelbarer Ortsnähe zu schaffen. Strategische Beratung und die Fachplanung kamen aus dem Netzwerk von Jung Stadtkonzepte.